Fair-Pay-Check

Lohngleichheit fördert Diversity

Mit einer geschlechtsbezogenen Lohngleichheitsanalyse können Unternehmen überprüfen, ob ihre Lohnpolitik dem Grundsatz «Gleicher Lohn für gleichwertige Tätigkeit»¹ genügt. Nicht nur fortschrittliche, dynamische Unternehmen setzen heute auf Lohngleichheit. Angesichts der verschiedenen aktuellen Herausforderungen (Fachkräftemangel, demografischer Wandel usw.) entdecken viele Unternehmen die Notwendigkeit einer nachvollziehbaren, fairen Lohnpolitik.

Hinweise nicht nur auf Diskriminierung in der Lohn-, sondern auch in der Personalpolitik

Die Überprüfung erfolgt in mehreren Schritten. Im ersten Modell wird berechnet, welcher Anteil der vorgefundenen Lohndifferenz zwischen Frauen und Männer durch Unterschiede im Humankapital (Ausbildung, Erfahrung usw.) der beiden Geschlechter erklärbar ist. Im zweiten Modell wird derjenige Anteil herausgeschält, der darüber hinaus mit funktionsbezogenen Merkmalen begründet werden kann. Am Ende wird daraus abgeleitet, ob es diskriminierende Effekte in der Lohn- und/oder der Personalpolitik gibt und wie gross diese sind.

Pragmatischer Ansatz, der Ökonomie und Genauigkeit gleichsam berücksichtigt

Das Verfahren basiert auf Personaldaten, die üblicherweise relativ rasch und einfach verfügbar sind. So werden bewusst Daten verwendet, die bereits jedes Jahr für die Lohnstruktur­erhebung zuhanden des Bundesamtes für Statistik zusammengestellt werden müssen. Bei Bedarf kann die Analyse jedoch um weitere Variablen ergänzt werden, damit unternehmensspezifisch differenzie­rende Aussagen möglich werden.

Einzelfallanalysen liefern Ansatzpunkte für Korrekturmassnahmen

Auf Wunsch können auch Einzelfallanalysen durchgeführt werden. Hierbei wird das Modell auf die aktuellen Lohndaten angewandt. Damit lässt sich für alle Mitarbeitenden die Differenz zwischen dem effektivem und dem gemäss Modell diskriminierungsfreien Lohn berechnen. Dies liefert Ansatzpunkte, die bei der Personal- oder Lohnentwicklung berücksichtigt werden können.

Ihre Ansprechpersonen für den Fair-Pay-Check:
Michael Weber, 031 311 59 85, weber@bueroaundo.ch
Jürg Baillod, 031 311 59 88, mail@bueroaundo.ch

¹ Dieser Grundsatz ist im Gleichstellungsgesetz verankert. Das Eidgenössische Büro für Gleichstellung (EBG) überprüft dessen Einhaltung jährlich im Rahmen von Stichprobenkontrollen im Beschaffungswesen. Das büro a&o durfte aufgrund seiner langjährigen Erfahrung die offizielle Methode mitentwickeln und wird seither als Gutachter beigezogen.

Factsheet zum Herunterladen

 

Eine Lohngleichheitsanalyse gibt – neben der Überprüfung eines allfälligen Lohndiskriminierungs­effektes – auch Hinweise auf mögliche Diskriminierungen in der Personalpolitik.

Eine Lohngleichheitsanalyse gibt – neben der Überprüfung eines allfälligen Lohndiskriminierungs­effektes – auch Hinweise auf mögliche Diskriminierungen in der Personalpolitik.

Die Einzelfallanalyse zeigt die individuellen Differenzen zwischen effektivem und Modelllohn (neben der hier gezeigten grafischen Darstellung auch in weiter verarbeitbarer Listenform).

Die Einzelfallanalyse zeigt die individuellen Differenzen zwischen effektivem und Modelllohn (neben der hier gezeigten grafischen Darstellung auch in weiter verarbeitbarer Listenform).